Bauhaus Open 2026: Erfolgreiches Turnier beim TC Rot-Weiß Dessau
78 Teilnehmer, spannende Matches, hochsommerliche Temperaturen und eine Players Night bis tief in die Nacht: Die diesjährigen Bauhaus Open beim TC Rot-Weiß Dessau waren erneut ein voller Erfolg.
Vier Tage lang wurde auf der Anlage des TC Rot-Weiß Dessau hochklassiges Seniorentennis geboten. Trotz der teilweise extremen Temperaturen ließen sich die Spielerinnen und Spieler nicht davon abhalten, um die begehrten Titel zu kämpfen. Viele Begegnungen waren hart umkämpft und wurden erst im Match-Tiebreak entschieden.
Um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedingungen so angenehm wie möglich zu machen, hatte der Verein einiges vorbereitet. Kostenloses Mineralwasser, Nebelduschen und Fußbecken sorgten zwischen und nach den Matches für willkommene Abkühlung. Auch die Physiotherapie wurde sehr gut angenommen und war während des gesamten Turniers bestens besucht.
„Gerade bei diesen Temperaturen war es uns wichtig, unseren Spielerinnen und Spielern neben dem sportlichen Angebot auch möglichst viel Unterstützung und Erholung zu bieten“, erklärte der Verein.
Alles beginnt mit einer Linie
Eine besondere Verbindung zwischen Sport, Bauhaus und regionaler Wirtschaft entstand in diesem Jahr bei den Siegerpokalen. Die Trophäen der 8. Dessauer Bauhaus Open kommen aus Zerbst. Die EMAG Zerbst Maschinenfabrik GmbH unterstützte das Turnier nicht nur als Sponsor, sondern übernahm auch die Konstruktion und Fertigung der Pokale im eigenen Werk.
Der Entwurf entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Dessau und Zerbst. Bei der Gestaltung orientierten sich die Verantwortlichen an den geometrischen Grundformen des Bauhausstils – Quadrat, Dreieck, Kreis und Linie. Eine besondere Verbindung zum Tennissport schafft der integrierte Tennisball, der den Kreis als zentrales Gestaltungselement aufgreift.
So entstanden eigens für die Bauhaus Open gefertigte Pokale, die auf besondere Weise Bauhaus-Design, Dessauer Tennissport und Zerbster Fertigungskompetenz miteinander verbinden.
Ein schönes Beispiel dafür, wie regionale Partnerschaften, Kreativität und sportliches Engagement zusammenfinden können. Der TC Rot-Weiß Dessau bedankt sich herzlich bei der EMAG Zerbst Maschinenfabrik GmbH für diese besondere Unterstützung und die außergewöhnlichen Trophäen.
Spannung bis zum letzten Ballwechsel
Insgesamt gingen 78 Spielerinnen und Spieler in den verschiedenen Altersklassen an den Start. Viele Begegnungen waren äußerst ausgeglichen und wurden erst im Match-Tiebreak entschieden. Das zeigte einmal mehr, wie stark und ausgeglichen die Felder bei den Bauhaus Open besetzt waren.
Bei den Herren 80 konnte sich Peter Kutscher vom TC Sandanger e. V. bereits zum dritten Mal den Titel sichern. In einem zweistündigen, hart umkämpften Finale setzte er sich bei großer Hitze gegen den Lokalmatador Dieter Zimmermann vom TC Rot-Weiß Dessau durch.
Den Titel bei den Herren 75 gewann Dietmar Zorn. In einem engen Endspiel setzte er sich gegen Czeslaw Spiewak vom TC RC Sport Leipzig durch.
Bei den Herren 70 sicherte sich Lutz Püffeld vom Blankenburger TC den Turniersieg. Im Finale bezwang er Josef Bokelmann vom Tennisverein Blau-Weiß Warnemünde.
Besonders erfreulich war, dass auch Ulrich Matschke, der Gründer der Bauhaus Open, in diesem Jahr wieder selbst bei den Herren 70 an den Start ging. Zwar musste er sich bereits in der ersten Runde geschlagen geben, doch am Ende des Turniers wartete eine besondere Überraschung auf ihn: Ulrich Matschke wurde ein eigens für die diesjährigen Bauhaus Open gefertigter Siegerpokal überreicht. Damit würdigte der Verein sein langjähriges Engagement und seine besondere Verbindung zu diesem Turnier.
Bei den Herren 65 konnte Volker Junge vom TC Rot-Weiß Dessau seinen Titel bereits zum vierten Mal gewinnen. Für den gastgebenden Verein erreichten Thomas Pabel und Andreas Stittrich jeweils einen hervorragenden dritten Platz. Auch Thomas Fränkel vertrat den TC Rot-Weiß Dessau in dieser Altersklasse.
Den Turniersieg bei den Herren 60 holte sich Ralph Strübing vom Tennisclub Blau-Weiß Rostock. Aus Dessauer Sicht gab es ebenfalls Grund zur Freude: Stephan Dittert vom TC Rot-Weiß Dessau erreichte einen hervorragenden zweiten Platz und feierte damit einen weiteren schönen Erfolg für den heimischen Verein.
Besonders spannend verlief die Damen-60-Konkurrenz. In einer Dreiergruppe hatten am Ende alle drei Spielerinnen jeweils einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto. Damit mussten letztlich die Satzverhältnisse über die Platzierungen entscheiden. Den ersten Platz sicherte sich Gudrun Köppen-Castrop vom Hildesheimer Tennis-Verein von 1892.
Match-Tiebreaks entscheiden bei Herren und Damen 50
Auch bei den Herren 50 waren die Halbfinals äußerst knapp. Beide Begegnungen wurden erst im Match-Tiebreak entschieden. Im Finale setzte sich schließlich Rüdiger Gardt vom TC Bamberg durch. Der Stammgast der Bauhaus Open war erneut gemeinsam mit seiner Frau zu Gast in Dessau, die bei den Damen 50 den dritten Platz belegte. Auch Gardt musste im Finale bis zum letzten Ballwechsel kämpfen und entschied die Partie schließlich im Match-Tiebreak mit letzter Kraft für sich.
Sören Westphal vom TC Rot-Weiß Dessau musste sich bereits in seinem ersten Match dem späteren Finalisten Daniel Dudek vom TC Lerchenbühl Bayreuth geschlagen geben.
Einen schönen Erfolg für den Dessauer Tennissport gab es auch in der Nebenrunde Herren 50: Marko Forth vom TC Rot-Weiß Dessau konnte sich dort den Sieg sichern.
Bei den Damen 50 fiel die Entscheidung ebenfalls erst im Match-Tiebreak. Katja Bönisch vom TC Rot-Weiß Zwickau setzte sich gegen den Dessauer Stammgast Ulrike Lange durch. Lange hätte damit beinahe erstmals den Titel bei den Bauhaus Open gewonnen.
Besonders schön für den Verein: Ulrike Lange spielt nur ein Turnier im Jahr – und das sind die Bauhaus Open. Ein größeres Kompliment kann es für ein Turnier wohl kaum geben.
Bei den Herren 40 musste sich Lokalmatador Stefan Feigenspan im Halbfinale knapp geschlagen geben und belegte am Ende einen starken dritten Platz. Waldemar Strohscherer vom TC Rot-Weiß Dessau musste sich in seinem zweiten Match dem späteren Turniersieger geschlagen geben.
Den Titel holte sich Oliver Jentsch vom TC Bad Weißer Hirsch Dresden. Damit konnte er seinen Vorjahressieg erfolgreich verteidigen.
Auch bei den Damen 30 war das Feld stark besetzt. Sabrina Ehrle vom TC Rot-Weiß Dessau musste sich der späteren Turniersiegerin Meike Sartorius vom Leipziger Sport Club 1901 geschlagen geben.
In der Herren-30-Konkurrenz war der TC Rot-Weiß Dessau mit Maximilian Engshuber, Kevin Knuth, Daniel Ferl und Manuel Paulick vertreten. Maximilian Engshuber, der als Mitfavorit ins Turnier gegangen war, musste leider verletzungsbedingt gegen den späteren Titelverteidiger Christoph Klamann vom Leipziger Sport Club 1901 aufgeben.
Players Night als besonderes Highlight
Ein besonderes Highlight abseits der Tennisplätze war erneut die Players Night. Bei Gegrilltem, kühlen Getränken, guter Musik und DJ wurde bis 2 Uhr morgens gefeiert. Es entstanden viele nette Gespräche, neue Kontakte wurden geknüpft und natürlich wurde auch über die spannenden Matches des Tages diskutiert.
„Die Stimmung war einfach großartig“, freut sich der TC Rot-Weiß Dessau. „Wir haben von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unglaublich viel Lob bekommen – für das Turnier, die Organisation, die Gastfreundschaft und die Atmosphäre auf unserer Anlage.“
Damit gingen die Bauhaus Open 2026 nach vier ereignisreichen Tagen erfolgreich zu Ende. 78 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, spannende und faire Matches, eine tolle Atmosphäre und viel positives Feedback machten die diesjährige Auflage erneut zu einem besonderen Turnier.

Der TC Rot-Weiß Dessau bedankt sich herzlich bei allen Spielerinnen und Spielern, den zahlreichen Helferinnen und Helfern, der Turnierleitung, der Physiotherapie, der Gastronomie sowie bei der Stadtsparkasse Dessau und allen Sponsoren und Unterstützern. Ohne ihren Einsatz wäre die erfolgreiche Durchführung der Bauhaus Open nicht möglich gewesen.
Der TC Rot-Weiß Dessau sagt Danke und freut sich schon jetzt auf die nächsten Bauhaus Open!































